Hinweis

Vorsicht vor versteckten Kosten bei Krediten

Die gesamten Kosten bei Krediten bestehen aus Zinsen, Provisionen und den Nebenkosten. Je höher der Kredit ist, desto höhere Nebenkosten fallen an.

Die Nebenkosten sind somit sehr variabel und für den Verbraucher ist es ziemlich schwierig, alle Kreditkosten im Blickfeld zu haben, deshalb sollte er vorher gut vergleichen.

Der größte Anteil der Kosten liegt im effektiven Jahreszins. Die Zinsen unterscheiden sich nach der Art des Kredites, der Höhe des Kredites, der Laufzeit, dem Kreditgeber, den Sicherheiten und von der Kreditwürdigkeit des Betroffenen (Bonität). Die Bank möchte sich versichern, dass der Kredit auch wieder zurückgezahlt werden kann.

Die Abschlussgebühr liegt ungefähr bei 0,5 – 3 % der Kreditsumme. Man kann sie als Pauschalsumme zum gesamten Kredit zahlen.

Die Vermittlungsgebühren, Kontoauszugsgebühren und Teilauszahlungszuschläge werden fällig.

Sicherheitsgebühren bei Krediten für einen Immobilienkauf werden an Notare und Makler gezahlt. Sind die Sicherheiten hoch, ist das Risiko für die Bank geringer. Und dadurch senken sich die Kosten für den Kreditnehmer. Man kann mit den Notaren und Makler verhandeln und einen bestimmten Festbetrag oder Prozentsatz vereinbaren.

Meist wird eine Restschuldversicherung abgeschlossen. Der Kreditnehmer bzw. seine Hinterbliebenen sichern sich im Fall des Todes, Krankheit oder Arbeitslosigkeit ab.